Alles, was die andere Person wissen muss. Und nur das.
Ein Kind kommt ins Krankenhaus, geht in die Kurzzeitpflege, bekommt eine neue Schulbegleitung, oder am Wochenende übernimmt eine Vertretung. Jedes Mal braucht jemand einen Überblick, und jedes Mal ist es eine andere Person mit einem anderen Informationsbedarf.
Die Schulbegleitung braucht keine Diagnoseliste.
In der Praxis wird meistens dasselbe Blatt an alle gegeben, weil das Zusammenstellen Zeit kostet und niemand die Zeit hat. Damit bekommt die Ferienfreizeit die Diagnosegeschichte und der Rettungsdienst die Behördenkorrespondenz.
Der Grundsatz der Datenminimierung nach Art. 5 Abs. 1 lit. c DSGVO verlangt das Gegenteil: nur die Daten, die für den jeweiligen Zweck erforderlich sind. Sechs vorbereitete Profile machen daraus einen Klick statt einer Abwägung unter Zeitdruck.
Wer bekommt was.
Klinik oder Krankenhaus
Alle Abschnitte — Diagnosen, Dauer- und Bedarfsmedikation, Notfallhinweise, Hilfsmittel, Sorgerechts- und Behördenangaben, Ansprechpartner.
Kurzzeit- oder Verhinderungspflege
Alles außer den Sorgerechts- und Behördenangaben.
Schulbegleitung
Notfallhinweise, Bedarfsmedikation, „Was man wissen muss" und Ansprechpartner — bewusst ohne Diagnosen und ohne Dauermedikation.
Vertretung oder Springer
Alles außer den Sorgerechts- und Behördenangaben.
Ferienfreizeit oder Praktikum
Notfallhinweise, Medikation, Unverträglichkeiten und Ansprechpartner.
Freie Auswahl
Nichts vorbelegt — Sie stellen selbst zusammen, was mitgeht.

So sieht die Auswahl aus
Sie wählen den Empfänger, und die Abschnitte stellen sich passend ein — nachjustieren können Sie jeden einzelnen. Das Feld „Wofür erzeugt" wird nur intern protokolliert und steht nicht auf dem Blatt.
Damit nichts Falsches das Haus verlässt.
Die Vorschau lässt sich nicht überspringen
Sie sehen vor dem Druck, was auf dem Blatt steht. Ändern Sie die Auswahl, verfällt die Vorschau und wird neu erzeugt — es ist technisch nicht möglich, ein Blatt zu drucken, das Sie nicht gesehen haben.
Das PDF entsteht im Browser
Kein Cloud-Renderdienst, keine nachgeladenen Schriften. Ein Blatt mit Gesundheitsdaten eines Kindes verlässt auf dem Weg zum PDF nicht das Haus.
Warnung bei veraltetem Stand
Ist das Betreuungsprofil älter als sechs Monate, weist etacare darauf hin. Jedes Blatt trägt den Datenstand im Kopf, einen Vertraulichkeitshinweis auf jeder Seite, und jede Erzeugung wird protokolliert.
Kostenlose Vorlage
Erst mal auf Papier ausprobieren.
Die Struktur gibt es auch als ausfüllbare Vorlage zum Ausdrucken — Therapien, Ärzte, Hilfsmittel und Notfallangaben auf drei Seiten. Ohne Anmeldung, ohne E-Mail-Adresse. Wenn sie sich im Alltag bewährt, wissen Sie, ob die digitale Variante für Sie etwas ändert.
PDF, 3 Seiten, kein Formular davor
In der Demo enthalten.
Das Übergabeblatt entsteht aus den Daten, die ohnehin in der Akte stehen — Sie pflegen nichts doppelt. Wie alle Funktionen ist es im Platzpreis enthalten.
Alle Funktionen auf der Funktionsseite, die Preise auf der Preisseite.
Wohngruppen-Kompass
Alle 14 Tage den Überblick behalten
Was sich bei Recht, Finanzierung, Aufsicht und Praxis für betreute Wohngruppen bewegt — kompakt eingeordnet per E-Mail, statt selbst suchen zu müssen. Jederzeit abbestellbar.